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Peneda-Gerês Nationalpark – Fahren und Wandern in 4 Tagen

Kurzüberblick: 

Diese Route verbindet Autofahrten mit kurzen Wanderungen im einzigen Nationalpark Portugals. Von den Wasserfällen rund um Vila do Gerês über die terrassierten Bergdörfer Sistelo und Soajo bis zu den einsamen Hochebenen bei Montalegre erleben Sie Granitberge, alte Steinspeicher und versteckte Naturpools. Jeder Tag kombiniert eine kurze Panoramafahrt mit einer leichten bis mittelschweren Wanderung. 

Karte von Portugal mit markiertem Gebiet Parque Nacional da Peneda-Gerês bei Braga und Porto, Lisboa.
Gebiet Parque Nacional da Peneda-Gerês
💡 Hinweis

Die angegebene Anzahl an Tagen ist ein unverbindlicher Vorschlag. Jede Route lässt sich problemlos auf mehr Tage ausdehnen – und genau das empfehlen wir auch. Wer sich mehr Zeit nimmt, kann die Strände, Dörfer und Aussichtspunkte in Ruhe genießen, statt von Ort zu Ort zu hetzen. Betrachten Sie diese Tour als Grundgerüst, das Sie ganz nach Ihrem eigenen Tempo anpassen können.

PortugalExpert · Rundfahrt

Peneda-Gerês Nationalpark – 4 Tage

Autofahrten und Wanderungen im einzigen Nationalpark Portugals: Wasserfälle und Eichenwälder um Vila do Gerês, die Terrassendörfer Sistelo und Soajo, die Grenzburgen von Lindoso und Castro Laboreiro sowie die Hochebene um Montalegre mit den smaragdgrünen Poços Verdes. 18 Stopps mit ausführlichen Wandertipps.

Tour Verlauf- Peneda-Gerês Nationalpark – Fahren und Wandern in 4 Tagen



Tag 1: Zentrales Gerês – Wasserfälle und Eichenwälder
Die Fahrt beginnt bei Caniçada und führt über die berühmte "verzauberte Waldstraße" EN103 sowie die EN304 mitten durch den Nationalpark bis nach Vila do Gerês. Unterwegs lohnt sich eine kurze Wanderung durch den geschützten Eichenwald am Arnado-Hang. Vom Aussichtspunkt Pedra Bela hat man einen weiten Blick über das Tal, und ein kurzer Spaziergang führt zur Aussichtsplattform am Wasserfall Arado.

Tag 2: Terrassenfelder und Kornspeicher – Sistelo und Soajo
Von Arcos de Valdevez führt die Strecke entlang der Flüsse Vez und Lima bis nach Soajo. Ein Holzsteg entlang des Vez-Flusses durchquert die alten Steinterrassen von Sistelo, die wegen ihrer Form auch "Portugiesisches Tibet" genannt werden. In Soajo lohnt ein kurzer Spaziergang zu den historischen Getreidespeichern, die auf einem großen Granitfelsen stehen.

Tag 3: Grenzburgen und tiefe Granitschluchten
Von Lindoso aus führt die Fahrt über Bergpässe durch die Serra da Peneda bis nach Castro Laboreiro. In Lindoso lohnt ein Rundgang um die mittelalterliche Burg mit ihren über 50 Kornspeichern. In Castro Laboreiro führt ein kurzer Spaziergang über alte Steinbrücken, darunter die römisch-mittelalterliche Brücke Cava da Velha.

Tag 4: Hochebene und versteckte Badepools
Der letzte Tag führt über die östlichen Hochlagen des Parks via Cabril und Montalegre bis nach Xertelo. Von dort startet eine etwas anspruchsvollere Wanderung von etwa 10 bis 12 Kilometern zu den "Sieben Lagunen" – sieben natürlichen Granitbecken mit smaragdgrünem Wasser, perfekt für eine Abkühlung mitten in der Wildnis. Unterwegs passiert man eine alte Wolfsfalle aus vergangenen Zeiten.