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Welche Azoren Insel ist die richtige für Strand- & Sonnenanbeter

Diese Azoren-Insel macht Sonnenanbeter glücklich!


Neun Inseln, ein Ozean – und ein Paradies, das kaum einer kennt. Mitten im wilden Atlantik warten schwarze Traumstrände, kochend heiße Meerespools und weißer Sand wie in der Karibik. Doch Vorsicht: Nicht jede Insel hält, was Sie sich erträumen. Wir zeigen Ihnen, wo SIE hinmüssen!

Santa Maria – die Sonne lacht hier am längsten!

Sie ist der Geheimtipp für alle Sonnenhungrigen. Santa Maria liegt ganz im Süden – und kassiert die meisten Sonnenstunden des ganzen Archipels!

Der Grund liegt tief in der Erde. Die Insel ist uralt, der letzte Vulkanausbruch liegt über zwei Millionen Jahre zurück. Kein Wunder, dass sie sanfter und flacher ist als ihre schroffen Nachbarn. Das Ergebnis: das trockenste Klima weit und breit. Ihren Spitznamen "Sonneninsel" trägt sie zu Recht!

Weißer Sand – hier gibt's die Sensation!

Jetzt kommt der Hammer. Überall auf den Azoren ist der Sand schwarz wie die Nacht. Nur nicht hier! Santa Maria ist die EINZIGE Insel mit hellen, fast weißen Sandstränden. Schuld sind uralte Ablagerungen und jede Menge Meeresfossilien im Boden. Ein Postkarten-Traum, mitten im Atlantik.

Diese Strände müssen Sie sehen!

Der Star heißt Praia Formosa. Heller Sand, warmes Wasser, perfekt zum Schwimmen und Surfen! Im Sommer steigt hier sogar das legendäre Musikfestival "Maré de Agosto". Party pur am Strand!

Und dann die Bucht von São Lourenço im Nordosten. Kristallklares Meer, steile Hänge, uralte Weinberge hinter Steinmauern – ein Anblick, den es sonst nirgends auf den Azoren gibt. Einfach atemberaubend!

São Miguel – hier kocht der Ozean!

Sie wollen es wilder? Dann ab nach São Miguel! Die größte Insel der Azoren hat die meisten schwarzen Vulkanstrände – und ein Badeerlebnis, das es so fast nirgends auf der Welt gibt. Rauer Surfer-Traum trifft auf pure Vulkan-Entspannung!

Schwarzer Sand und Weltklasse-Wellen!

Die Küste? Pechschwarzer Basaltsand, so weit das Auge reicht. Der absolute Star ist die Praia de Santa Bárbara bei Ribeira Grande. Ihre Wellen sind weltberühmt – jedes Jahr kämpfen hier die Profis um die Surf-Weltmeisterschaft!

Doch das ist längst nicht alles. Die malerische Praia de Água d'Alto lockt genauso wie die familienfreundlichen Strände Pópulo und Milícias bei Ponta Delgada. Und dann ist da noch Mosteiros im Nordwesten: bester Surf, und abends versinkt die Sonne hinter dramatischen Felsnadeln im Meer. Gänsehaut garantiert! Surfer aufgepasst: Auch Monte Verde, Maia und Fajã do Araújo haben Traumwellen im Angebot.

Baden bei über 50 Grad – im offenen Meer!

Jetzt wird's heiß. Buchstäblich! An der Praia do Fogo – dem "Strand des Feuers" – in Ribeira Quente heizen unterseeische Quellen das Meerwasser auf. Ganz von selbst!

Noch verrückter: Ponta da Ferraria im Westen. Hier sprudelt eine Thermalquelle mit über 50 Grad direkt in ein Felsenbecken im Ozean. Warmes Wannenbad, mitten im Atlantik!

Der heiße Tipp: Kommen Sie unbedingt bei Ebbe! Nur dann mischen sich Thermalwasser und kühler Atlantik zur perfekten Badewanne. Bei Flut spülen die Wellen die Wärme einfach weg. Und keine Angst vor der Strömung: Zum Festhalten sind Seile gespannt!

Die Geheimwaffe der Azoren: die "Piscinas Naturais"!

Kaum lange Sandstrände? Kein Problem! Die Azoren haben etwas viel Besseres: natürliche Meerespools aus purer Lava!

Die Geschichte dahinter ist gigantisch. Vor Jahrtausenden flossen glühende Lavaströme ins Meer. Zisch – und sie erstarrten sofort! Zurück blieben labyrinthartige Felsbarrieren. Sie schützen Schwimmer vor den wilden Strömungen und schaffen sichere, glasklare Becken. Leitern und kleine Stege machen den Einstieg heute kinderleicht.

São Jorge: das spektakulärste Becken der Insel!

Die Poça de Simão Dias in der Fajã do Ouvidor ist der absolute Star von São Jorge. Warum? Wegen der Kulisse! Das Becken schmiegt sich an eine Klippe aus perfekten Basaltsäulen. Baden in klarem Wasser, umgeben von gewaltiger Lavakunst – das vergessen Sie nie!

Terceira: Baden zwischen den Weinbergen!

Im Norden von Terceira liegen die Piscinas Naturais dos Biscoitos. Weitläufig, top ausgebaut, einfach klasse! Und das Beste: Gleich nebenan wachsen die berühmten Reben von Biscoitos – geschützt von unzähligen schwarzen Trockenmauern, den curraletas.

Graciosa: Wellness wie vor 270 Jahren!

Die Termas do Carapacho verbinden Meerespool und Thermal-Spa. Direkt am Meer schwimmen – oder rein ins historische Thermalgebäude aus dem 19. Jahrhundert! Dort sprudelt schwefelhaltiges Wasser mit 36 bis 40 Grad. Seine Heilkraft wird schon seit 1750 genutzt!

Die goldenen Regeln für Ihren Badeurlaub!

Achtung: Das ist NICHT die Karibik!

Ein Wort der Wahrheit: Die Azoren sind wildes Natur-Abenteuer, kein Palmen-Resort! Endlose weiße Traumstrände? Fehlanzeige. Hier regieren schwarzer Basaltsand und dramatische Felsen. Strände und Naturpools sind die perfekte Belohnung nach einem langen Wandertag!

Wann Sie kommen sollten

Sie wollen nur schwimmen und in der Sonne brutzeln? Dann ab auf die Insel zwischen Mitte Juli und Anfang September! Dann ist es am wärmsten und das Wetter am stabilsten.

Aber: Das Wetter hat seinen eigenen Kopf. "Vier Jahreszeiten an einem Tag" – so lautet ein berühmtes Sprichwort der Inseln. Machen Sie das Beste draus! Wolken am einen Strand? Wenige Kilometer weiter lacht oft schon die Sonne.

Diese Ausrüstung rettet Ihren Urlaub!

Wasserschuhe – bloß nicht vergessen! Die scharfkantige Lava kennt keine Gnade. Nur mit den richtigen Schuhen kommen Sie sicher und schmerzfrei durch die Naturbecken.

Und noch etwas Wichtiges: Unterschätzen Sie NIEMALS den Atlantik! Achten Sie auf Warnschilder, auf Ebbe und Flut und auf die starken Strömungen, sobald Sie die geschützten Lavabecken verlassen.

Die Azoren rufen. Worauf warten Sie noch?

Santa Maria (Die "Sonneninsel")


Warum sie sich perfekt eignet: Santa Maria ist die südlichste Insel der Azoren und profitiert von einem besonders milden Klima. Da sie geologisch gesehen die älteste Insel des gesamten Archipels ist (die letzte vulkanische Aktivität liegt über zwei Millionen Jahre zurück), ist sie geologisch deutlich stabiler und weniger bergig als ihre Nachbarn. Dies beschert ihr das trockenste Klima und die mit Abstand meisten Sonnenstunden der Inselgruppe, weshalb sie völlig zu Recht als die "Sonneninsel" bekannt ist.

Der einzigartige Sand:

Während die Strände der anderen Azoreninseln aufgrund des vulkanischen Basaltgesteins typischerweise von dunklem, fast schwarzem Sand geprägt sind, bildet Santa Maria hier die absolute Ausnahme. Sie ist die einzige Insel des Archipels, die dank ihrer alten sedimentären Ursprünge und reichen maritimen Fossilienvorkommen mit traumhaften, hellen und weißen Sandstränden aufwarten kann.

Die Highlights:

Ein unbestrittenes Muss für jeden Sonnenanbeter ist die weitläufige Praia Formosa. Dieser prächtige, helle Sandstrand mit seinen einladenden, warmen Gewässern eignet sich perfekt zum Entspannen, Schwimmen und Surfen und dient im Sommer zudem als Kulisse für das bekannte Musikfestival Maré de Agosto. Ein weiteres landschaftliches Meisterwerk ist die Bucht von São Lourenço im Nordosten. Hier trifft das kristallklare Meer auf steile, terrassierte Hänge, die mit traditionellen, durch Steinmauern geschützten Weinbergen bedeckt sind – ein Anblick, der auf den Azoren absolut einzigartig ist

São Miguel: Die Kombination aus schwarzem Sand & Vulkan-Spa 


Warum sie sich perfekt eignet:

São Miguel bietet die mit Abstand größte und beeindruckendste Vielfalt an dunklen Vulkanstränden, kombiniert mit weltweit einzigartigen geothermischen Badeerlebnissen direkt im Ozean. Wer das raue, ozeanische Surfer-Flair mit purer, vulkanischer Entspannung verbinden möchte, findet hier sein ultimatives Paradies.

Die Strände & Surf-Spots:

Die Küste der Insel ist stark von feinen, pechschwarzen Basaltstränden geprägt. Das absolute Aushängeschild ist die weite Praia de Santa Bárbara (bei Ribeira Grande), die mit ihren exzellenten Beachbreaks weltberühmt ist und jährlich Austragungsort der Surf-Weltmeisterschaft ist. Weitere fantastische Strände für Sonnenanbeter sind die malerische Praia de Água d'Alto sowie die familienfreundlicheren Strände Pópulo und Milícias nahe Ponta Delgada. Ein visuelles Meisterwerk ist der dunkle Sandstrand von Mosteiros im äußersten Nordwesten: Er bietet nicht nur hervorragende Surfbedingungen, sondern gilt auch als der beste Ort der Insel, um den Sonnenuntergang hinter den dramatischen Felsnadeln (Ilhéus) im Ozean zu beobachten. Für Surfer, die Abwechslung suchen, bieten auch die Strände Monte Verde, Maia und Fajã do Araújo exzellente Wellen.

Der beheizte Ozean:

Das absolute Alleinstellungsmerkmal von São Miguel sind die einzigartigen Orte, an denen vulkanische Energie direkt auf den Atlantik trifft. An der Praia do Fogo (Strand des Feuers) in Ribeira Quente sorgen unterseeische, hydrothermale Quellen dafür, dass das Meerwasser auf natürliche Weise spürbar aufgewärmt wird. Noch spektakulärer ist Ponta da Ferraria an der Westküste: Hier fließt eine heiße Thermalquelle (die über 50°C erreichen kann) direkt in ein natürliches Ozean-Felsenbecken. 

Tipp: Der Ferraria-Pool muss unbedingt bei Ebbe besucht werden, damit sich das heiße Thermalwasser mit dem kühlen Atlantikwasser zu einer perfekten, entspannenden Badewanne vermischt – bei Flut wird der thermische Effekt von den Wellen weggespült. Um sich bei der Strömung im Becken festzuhalten, sind dort praktischerweise Seile gespannt.

Die Lavagestein-Alternative: "Piscinas Naturais" (Naturschwimmbecken)


 Aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs verfügen viele Azoreninseln nur über sehr wenige traditionelle, weitläufige Sandstrände. Stattdessen glänzt der Archipel mit einer für Strandurlauber und Schwimmer perfekten Alternative: den "Piscinas Naturais". Diese natürlichen Ozean-Pools entstanden vor Jahrtausenden, als glühende Lavaströme ins Meer flossen, beim Kontakt mit dem kalten Wasser blitzartig erstarrten und labyrinthartige Felsbarrieren bildeten. Diese Gesteinsformationen wirken wie natürliche Wellenbrecher, die Schwimmer vor den rauen Strömungen des offenen Atlantiks schützen und sichere, ruhige und kristallklare Wasserbecken schaffen. Oft wurden sie dezent mit Leitern oder kleinen Betonstegen versehen, um den Zugang zu erleichtern.

Top-Beispiele für Badegäste:


São Jorge: Poça de Simão Dias (Fajã do Ouvidor) Die Poça de Simão Dias ist das berühmteste und wohl spektakulärste Naturschwimmbecken der Insel São Jorge. Es liegt an der Nordküste in der ohnehin schon beeindruckenden Fajã do Ouvidor. Das absolut Einzigartige an diesem Pool ist seine Umrahmung: Das Becken schmiegt sich direkt an eine steile Klippe, die aus perfekten, säulenartigen Basaltprismen besteht. Ein Bad in diesem klaren Wasser, umgeben von der gewaltigen geometrischen Lavakunst, ist ein unvergessliches Naturerlebnis.

Terceira: Piscinas Naturais dos Biscoitos Im Norden von Terceira liegt diese weitläufige und hervorragend ausgebaute Badezone aus schwarzem Vulkangestein. Die Piscinas Naturais dos Biscoitos bieten eine exzellente Infrastruktur für Besucher und zählen zu den besten Badeplätzen der Insel. Ein wunderbarer Bonus: Der Badeort liegt direkt an den berühmten Weinbergen von Biscoitos, wo die Reben traditionell durch unzählige schwarze Trockenmauern (den curraletas) vor dem salzigen Meerwind geschützt werden.

Graciosa: Termas do Carapacho Dieser charmante Ort am Fuße einer großen Vulkanformation verbindet das Konzept der natürlichen Meerespools mit einem historischen Thermal-Spa-Erlebnis. Direkt am Meer gelegen, können Besucher hier nicht nur in den geschützten Naturbecken des Atlantiks schwimmen, sondern auch das historische Thermalgebäude aus dem 19. Jahrhundert besuchen. Dort sprudelt stark schwefelhaltiges, 36°C bis 40°C warmes Thermalwasser, dessen heilende und entspannende Eigenschaften seit 1750 genutzt werden.

Goldene Regeln für einen Badeurlaub auf den Azoren


Erwartungen richtig managen (Atlantik-Abenteuer statt Karibik):

Machen Sie sich bewusst, dass die Azoren ein Natur- und Outdoor-Ziel inmitten des rauen Atlantiks sind und kein klassisches, tropisches Strandresort. Sie sollten hier keine endlosen, von Palmen gesäumten Sandstrände erwarten. Die Küsten sind vulkanisch geprägt, was bedeutet, dass Sie überwiegend auf dunklen, pechschwarzen Basaltsand oder dramatische Felsformationen treffen. Strände und Naturschwimmbecken dienen hier vielmehr als herrliche Abwechslung nach einem intensiven Wandertag.

Das ideale Wetterfenster:

Die beste Badezeit: Wenn Ihr Fokus auf Schwimmen und Sonnenbaden liegt, sind die Hochsommermonate von Mitte Juli bis Anfang September die eindeutig beste Wahl, da Luft- und Wassertemperaturen dann am wärmsten sind und das Wetter am stabilsten ist.

Das Mikroklima akzeptieren: Urlauber müssen sich dennoch auf das dynamische Wetter einlassen. Ein berühmtes Sprichwort der Inseln besagt, dass man hier leicht "vier Jahreszeiten an einem Tag" erleben kann. Machen Sie das Beste daraus: Wenn es am Strand bewölkt ist, scheint oft nur wenige Kilometer weiter die Sonne.

Praktische Ausrüstung & Sicherheit am Meer:

Wasserschuhe sind unerlässlich: Neben Handtuch und Badekleidung gehören spezielle Wasserschuhe unbedingt ins Gepäck. Sie sind absolut notwendig, um sich auf den oft scharfen, unebenen Lavagesteinen und felsigen Böden der Piscinas Naturais (Naturschwimmbecken) sicher und schmerzfrei zu bewegen.

Strömungen und Gezeiten:

Unterschätzen Sie niemals die Kraft des offenen Atlantiks. Achten Sie stets auf lokale Warnhinweise, Gezeitenwechsel (Ebbe und Flut) und die oft starken Unterströmungen, wenn Sie außerhalb der geschützten Lavabecken schwimmen gehen.