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Große Bergtour durch Portugal – 7 bis 8 Tage

Kurzüberblick: 

Diese Route verbindet die schönsten Gebirge Portugals – vom Gerês im Norden bis zur Serra de São Mamede im Süden. Unterwegs warten Granitgipfel, tiefe Täler, historische Bergdörfer und einer der höchsten Wasserfälle Europas. Je nach gewählter Strecke legt man zwischen 580 und 720 Kilometer zurück, mit der optionalen Verlängerung am achten Tag etwas mehr. Diese Tour eignet sich besonders für alle, die Berglandschaften, alte Dörfer und ruhige Naturplätze abseits der Küste erleben möchten. 

💡 Hinweis

Die angegebene Anzahl an Tagen ist ein unverbindlicher Vorschlag. Jede Route lässt sich problemlos auf mehr Tage ausdehnen – und genau das empfehlen wir auch. Wer sich mehr Zeit nimmt, kann die Strände, Dörfer und Aussichtspunkte in Ruhe genießen, statt von Ort zu Ort zu hetzen. Betrachten Sie diese Tour als Grundgerüst, das Sie ganz nach Ihrem eigenen Tempo anpassen können.

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Große Bergtour durch Portugal – 7 Tage (Etappen)

Durch die großen Gebirgszüge Portugals: Granitgipfel und Wasserfälle im Nationalpark Peneda-Gerês, die preisgekrönte Panoramastraße EN304, die Schluchten und Hängebrücken des Geoparks Arouca, die Hochebenen und Gletschertäler der Serra da Estrela sowie die Schieferdörfer der Serra do Açor und der Serra da Lousã, bevor die Reise in Coimbra endet. 53 Stopps mit Kurzinfo und Tipp.

Route und Auswahl: PortugalExpert.de · Die Linien auf der Karte zeigen die Reihenfolge der Stopps, nicht den genauen Straßenverlauf. Mehr: Berge in Portugal · Piódão · Coimbra

Tour Verlauf  - Große Bergtour durch Portugal – 7 bis 8 Tage


Tag 1: Peneda-Gerês – Portugals einziger Nationalpark
Die Reise beginnt am Stausee Caniçada und führt tief hinein ins Gerês-Gebirge. Die Wasserfälle Tahiti und Arado mit ihren klaren Flussbecken gehören zu den bekanntesten Stellen im Park. Vom Aussichtspunkt Pedra Bela hat man einen weiten Blick über das Tal, bevor man die Bergdörfer Lindoso und Soajo mit ihren alten Steinspeichern erreicht.

Tag 2: Über die Passstraße EN304 durch Cabreira und Alvão
Die EN304 gilt als eine der schönsten Bergstraßen Portugals. Sie führt am Monte Farinha mit seiner Wallfahrtskirche vorbei und zu den Fisgas de Ermelo – einem der höchsten Wasserfälle Kontinentaleuropas, der 200 Meter über Felsen stürzt. In den Hochebenen-Dörfern Lamas de Olo und Piocas de Cima laden natürliche Badestellen zur Abkühlung ein.

Tag 3: Montemuro und Freita – die "Magischen Berge"
Dieser Tag führt über die Höhenzüge zwischen den Flüssen Douro und Paiva. In der Serra da Freita, Teil des Arouca-Geoparks, warten tiefe Täler und Granitgipfel. Highlight sind die Hängestege entlang der Paiva-Schlucht sowie die 516 Arouca, eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken der Welt.

Tag 4: Serra da Estrela, Teil 1 – Dörfer und Käsetradition
Celorico da Beira ist bekannt für seinen traditionellen Serra-da-Estrela-Käse und bildet das Tor zum Gebirge. Die Granitdörfer Linhares da Beira und Folgosinho liegen auf fast 1.000 Metern Höhe. Weiter geht es nach Sabugueiro, eines der höchstgelegenen Dörfer Portugals auf 1.200 Metern, bekannt für seine Hirtentradition und kleinen Bergläden.

Tag 5: Serra da Estrela, Teil 2 – der höchste Punkt Portugals
Über die kurvenreiche Passstraße am Loriga-Tal erreicht man den Torre, mit 1.993 Metern den höchsten Punkt des portugiesischen Festlands, mit Rundumblick über das Gebirge. Das von einem Gletscher geformte Zêzere-Tal beeindruckt mit seinen steilen Felswänden. Bei Manteigas versteckt sich zudem der Wasserfall Poço do Inferno inmitten von Eichen- und Kiefernwäldern.

Tag 6: Serra do Açor – Wälder und Schieferdörfer
Von Aussichtspunkten wie Aldeia das Dez blickt man weit über die Açor-Berge. Im geschützten Wald von Margaraça fließt ein natürlicher Wasserfall. Höhepunkt des Tages ist Piódão, ein Schieferdorf mit blauen Fensterläden, das wie ein Amphitheater in die Berge gebaut wurde.

Tag 7: Serra da Lousã – Schieferpfade und Bergschaukel
Die Schlucht von Penedos de Góis und das abgelegene Dorf Aldeia da Pena prägen den Start dieses Tages. Am höchsten Punkt der Lousã-Berge, dem Trevim auf 1.200 Metern, hängt die berühmte Bergschaukel mit Panoramablick. Die Schieferdörfer Talasnal, Cerdeira und Gondramaz liegen eingebettet in Kastanienwäldern, bevor die mittelalterliche Burg von Lousã den Tag abschließt.

Tag 8 (optionale Verlängerung): Serra de São Mamede – der südliche Abschluss
Wer noch einen Tag dranhängen möchte, fährt weiter in den Norden des Alentejo zur Serra de São Mamede. Hier liegen die Burgorte Castelo de Vide und Marvão, letzterer auf über 800 Metern Höhe mit einem weiten Blick bis zur spanischen Grenze.